Dieser Hof ist nach Albertine Willecke benannt.

Sie war Bäuerin auf ihrem Albertinenhof in Helminghausen, heute Stadt Marsberg. Geboren im Jahre 1876 in Bontkirchen/Sauerland, verheiratet im August 1902 mit Johann Willecke, verstorben in den Kriegswirren des März 1944 in Euskirchen.

Der Bau der Diemeltalsperre zwang die Familie Willecke mit ihren sechs Kindern im Jahre 1912, den Hof mit allen Ländereien aufzugeben.

Die Wehmut über das verlorene Zuhause und die Zwangsumsiedlung hat die Bäuerin zeitlebens nicht verwunden.

Der Enkel Johannes Werner Willecke hat, zum einhundertsten Hochzeitstage im August 2002, seiner Großmutter diesen Albertinenhof gewidmet.